Reisen in fremde Welten: Das Kino

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Ich habe das Kino für mich wieder entdeckt.
Als ich letztes Jahr zum ersten Mal alleine ins Kino ging, dachte ich, ich müßte sterben, weil ich mich einsam fühlen müßte. Doch es hat Spaß gemacht. Ich mit einer Popcorntüte für mich alleine, nachmittags im Kino. War es Harry Potter? Ich weiß es nicht mehr, auf jeden Fall war ich sehr stolz.
Aber jetzt ist Rosi, meine Nachbarin, Expraktikantin und Kulturgut-Lieferantin wieder da und ich gehe mit Ihr ins englischsprachige Kino. Etwas anderes geht nach fast zwei Jahren Serien im Original schauen nicht mehr. Vor zwei Wochen gab es Avatar in 3D und OV, ein Glück, was man wahrscheinlich nur in Berlin hat. Handlung: naja, Visualisierung: einen Tick zu Goa, Philosophie: schön. 3D-Animation: Wahnsinn! Ist es nicht schön, was heute alles schon geht?
Gestern waren wir in "The Cabinet of Dr. Parnassus". Tolle Geschichte. Schön englisch, daneben, voll mit Ideen und die Visualierung ist wirklich toll: Monty Python auf digital. Geht das? Ja, der Transfair der Ästhetik hat gut geklappt. Aber traurig hat der Film doch gemacht. Wie merkwürdig ist es, den nun verstorbenen Heath Ledger dort zu sehen. Ein großer Verlust.