Rechtsabbiegeropfer

Ich fand gerade auf der Toilette meines Gastgebers Christoph eine Spiegelausgabe vom Mai.
Dort las ich etwas übe Melody Gardot. Wie konnte mir diese Stimme entgehen? Ganz klar, ich war die letzten Wochen und Monate nur mit Elektro und Ethno beschäftigt. Nun nehme ich mir Zeit, irgendwo zwischen Theremingefuchtel und Soundgeschraube.
Melody und ich haben ein Gemeinsamkeit: Ein Fahrradunfall durch einen flüchtigen LKW-Fahrer änderte unser Leben. Sie hat es härter getroffen als mich, aber sie hat größeres erreicht. Beeindruckend. Ich bin gerührt.

Zum Einstieg:

Diese besonders ruhige Hingabe. Diese Leichtigkeit im erfassen der emotioalen Grundstimmung eines Songs. Toll.

Klar, die Story, läßt sich gut verkaufen, aber Entschuldigung, mich hat auch ein Laster geknutscht und ich singe nicht mit Herbie Hancock.

Schönes Video:

Ich weiß nur nicht, ob ich es besonders beeindruckend oder irritierend finden soll, dass eine Frau wie diese, ein offensichtlicher Schmerzpatient mit vielen Handycaps als Sexsymbol verkauft werden kann oder / und will.