noise und Electronic Music
Ganz links sieht man meine liebe Tuna. Sie war gerade in Amerika und hat dort elektronische Musik gemacht. Ich verstehe diese "Musik" nicht. Und jetzt will ich auch mal wissen warum.
Also, mein Gehör sucht nach Sinneinheiten, nach Struktur und nach Form. Form- und Sinngebend sind Wiederholungen und Pausen. Es gibt Wiederholungen, aber die Ausfallzeiten und die Störungen zwischen Ihnen sind zu groß, um die Wiederholung eines klanglichen Ereignisses sinngebend werden zu lassen. Nach dem Motto meines Mitmusikers Sinan "Silence is an Option" kann die Pause eingesetzt werden, muss aber nicht, wird sie hier auch nicht.
Melodie, Harmonie oder ein anderer tonaler Bezugsrahmen ist auch nicht gegeben. Das ist für mich als Fan großer, pathetischer Melodien natürlich problematisch.
Und was mich an Noise und der elektronischen Advantgarde wirklich ausnahmslos irritiert, ist diese unglaubliche Geschäftigkeit hinter Bildschirmen oder Reglern, die für mich in einem unglaublichen Widerspruch zum Output steht. Hören und Sehen gehen für mich einfach nicht zusammen. Wenn ich doch so konzentriert in meinem Bildschirm glotze oder hin und her springe zwischen Midicontrollern und der Software, dann muss doch was anderes rauskommen, als eben "Krach". So, nun habe ich das endlich geklärt und kann frühbarocke "Grounds" schneiden, die ich dann zu elektronischer Musik mit Melodie, Wiederholungen und Rhythmus zusammen baue.
Also, mein Gehör sucht nach Sinneinheiten, nach Struktur und nach Form. Form- und Sinngebend sind Wiederholungen und Pausen. Es gibt Wiederholungen, aber die Ausfallzeiten und die Störungen zwischen Ihnen sind zu groß, um die Wiederholung eines klanglichen Ereignisses sinngebend werden zu lassen. Nach dem Motto meines Mitmusikers Sinan "Silence is an Option" kann die Pause eingesetzt werden, muss aber nicht, wird sie hier auch nicht.
Melodie, Harmonie oder ein anderer tonaler Bezugsrahmen ist auch nicht gegeben. Das ist für mich als Fan großer, pathetischer Melodien natürlich problematisch.
Und was mich an Noise und der elektronischen Advantgarde wirklich ausnahmslos irritiert, ist diese unglaubliche Geschäftigkeit hinter Bildschirmen oder Reglern, die für mich in einem unglaublichen Widerspruch zum Output steht. Hören und Sehen gehen für mich einfach nicht zusammen. Wenn ich doch so konzentriert in meinem Bildschirm glotze oder hin und her springe zwischen Midicontrollern und der Software, dann muss doch was anderes rauskommen, als eben "Krach". So, nun habe ich das endlich geklärt und kann frühbarocke "Grounds" schneiden, die ich dann zu elektronischer Musik mit Melodie, Wiederholungen und Rhythmus zusammen baue.