Nicht, dass ich nicht schöne Tage in letzter zeit gehabt hätte, aber dieser war etwas besonderes.
Er startete mit "Garden State", einem wirklich ganz besonders schönen Film. Seit Jahren ist "Let Go" von Frou Frou festern Bestandteil meiner Jogging-Compilation. Ich weiß nicht, seit wann der Soundtrack dieses Films in meinem Leben ist, aber nun ist es endlich auch der Film. Er handelt eigentlich von einer klassischen Heldenreise, wobei der Held mit der Hilfe einer schönen, junden Frau aus der eigenen Isolation heraus findet und wieder fühlen lernt. Aber die Erzahlweise und -ästhetik ist einfach göttlich. Eine großartige Kamera, der von mir so geliebte Soundtrack, tolle Darsteller und wunderbar skurile Szenen. Einfach ein liebevoll gemachtes Ding. Danke Rosi fürs Ausleihen. Nach einem ziemlich gesunden Mittagessen, in dem es auch um Salat ging, habe ich mich zum Wochenmarkt am Kollwtzplatz aufgemacht. Weniger um Essen zu kaufen, als endlich mal wieder mit den netten Mädels, die dort tolle Sachen anbieten zu quatschen und einen "Katja-Samstag" zu haben, wie ich es nenne. Ich blieb erst bei Ira hängen, die etwa gleichzeitig mit mir angefangen hat den Unibetrieb zu verlassen und sich ganz der Häkelkunst hin zu geben.
http://www.wollgaz.blogspot.com/ Sie hat durchgehalten, ich nicht. Sie ist sehr klug und es ist immer eine große Inspiration mit ihr zu sprechen.
Dann habe mich auf zu Dori gemacht, dem verrücktesten Huhn der Stadt. Sie ist bestimmt eine Figur aus einem Kinderbuch und behält es für sich, denn ihr Herz ist rosa und Ihre Gedanken kunterbunt. http://www.schmusigeraete.de/ Dort habe ich mir endliche eine eigene Krabbe zugelegt. Keine für den Topf, sondern eine zum Kuscheln. Als als dann alle eingepackt haben, habe ich kurz noch das Kindchen vom Nachbarstand gehütet. Tja, die Nanny kann nicht aus Ihrer Haut. Und dann stellte sich heraus, dass ich die Winterjacke, die ich Dori vermacht habe, gleich an die Mami vom Kindchen gegangen ist. Und die wollte sich endlich bedanken und ich durfte mir eine Teeschale aussuchen. Wie wunderbar! Später kam ich mit meine zwei schönen, neuen Dingen nach Hause und Rosi war auf dem Weg zu Ikea. Ich hatte Hunger und bin mitgegangen, nur weil ich Hunger auf Hot Dog hatte. Endlich habe wieder Weit, um durch die halbe Stadt zu fahren, nur wegen einer Wurst mit Zwiebeln, Gürkchen und drei Soßen. Das ist Glück! Dort kauften wir auch Marshmellows und haben damnit später angegrillt. Ganz klein natürlich nur, denn der Grill muss noch sauber gemacht werden und zu kalt war eigentlich auch, aber ein riesen Spass bis spät in die nacht war es doch. Kurz vor dem Uhrenumstellen lag ich dann mit dem Heizkissen im Bett. Seufz! Ich weiß, man würde das all das als normal hinnehmen, wenn es immer so wäre, aber öfter darf es so schöne Tage, ohne Zeitdruck aber dafür mit lieben Menschen, tollen Dingen, schönen Gesprächen und leckerem (wenn auch ungesundem Essen) gerne geben,.