Glück aus Plaste: Lego

Es gab früher Playmobil-Kinder und Lego-Kinder, so wie es heute Apple- oder PC-Anhänger gibt. ich war ein Legokind und ich hatte heute wieder die große Freude mit zwei süßen Kindern damit zu spielen. Es ist so ein Spass aus diesen viereckigen Dingern mit Nuppeln drauf kleine Welten entstehen zu lassen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes göttlicher Spass. Immer noch und immer wieder. So gab es nach einer Stunde eine Rennstrecke mit Boxengasse.

Musikfilme und -serien der 80er

Warum wollte ich immer Sängerin werden? Nicht nur um meine Eltern zu schocken oder weil mir singen einfach Spaß gemacht hat, nein schuld war diese Serie:

Dieser Song! Diese Athmo dieser Schule! Da wollte ich hin. Und noch heute überkommt die Sehnsucht und der Wunsch so kraftvollen Pop zu machen. -Doch der Blick in den Spiegel erinnert mich an mein Alter und dass ich nicht mehr zur Schule gehen kann.-
Und irgendwann habe ich dann auch den Film gesehen.
Zum Abi habe ich damals sogar "I sing the Body Electric" gesungen.

Nur mit meiner Freundin Sabine am Klavier und mit zitternder Stimme, aber sicher, Gesang zu studieren und voller Zuversicht, dass aus uns allen etwas besonderes wird. Ein amerikanischer 80er Traum. Aus meinem Gesangsstudiem ist nichts geworden, was ich oft gut finde.... selten nicht. Ich wäre eine schlechte Opernsängerin geworden. "Creating my own tomorrow...." Das kann ich nun endlich! Ein gewaltiges Stück. Ja, ich habe einen Hang zu Theatralik!
Apropos. Wie oft habe ich am Klavier gesessen und diesen Song gesungen? Tränenströhme...

Und verdammt, wo sind meine Noten?
Wie konnte ich die Noten zum Soundtrack meines Lebens verlieren?
Bruno Martelli, der hier Irene Cara anhimmelt, erinnerte mich in den Bruder einer Freundin, der Jazz-Bassist war und sooo cool, weil älter (heute ist er Elektriker). In wen war ich mehr verschossen? Und ich habe genau so meine große Liebe angehimmelt, der am Cemballo auf der Chorfreizeit Schnulzen intonierte und meine Liebe war genauso hoffnungslos wie die Bruno Martelli's. Doch zurück zu den Musikmfilmen und -Serien der 80er.

Mein Gott, ist diese Frau schön! Und der Look! Ich fand die Stulpen immer schon toll! Diese Frisur, dieser Body! Ich bin natürlich dann auch zum Jazzdance. Aber leider bin ich immer in die falsche Richtung gelaufen. Das war es. Aber vielleicht ist diese Frisur eine Option... Äh nein... Nie wieder Dauerwelle, eine Lehre aus genau der Zeit.

Ein schöner Tag

... muss das heute wohl gewesen sein, wenn mir so viel einfällt, was ich schreiben kann. Die kleinen Glücksmomente machen glücklicher als ein Lottogewinn, sagt die Wissenschaft. Stimmt, sage ich. Heute war ein guter Tag. Ich habe den größten Teil des unangenehmen Büroteils erledigt, gesund gegessen (Gemüse und Obst), die gestern gekochte Tomatensoße ins Kühlfach geräumt und eine Waschmaschine durchlaufen lassen. Und im Bett wartet das geliebte Zebra (hier noch am schönen Ostseestrand),

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das Heizkissen (danke Frauke!) und eine neue Serie. Gute Nacht!

Karaoke am Freitag

"Sing Dich frei" heißt mein Lieblings-Karaoke-Event. Ich setze Himmel und Hölle in Bewegung um keinen Termin zu verpassen. Nun ist es wieder so weit, diesen Freitag. Ich freue mich schon riesig darauf. Doch, was werde ich singen?
Seit heute nachmittag weiß ich es: Maniac!
hui, eine ganz schön dickes Ding, aber ich wage mich ran.
Also, falls dies jemand liest der kommen mag:
Sing Dich frei, Freitag 22.1.10, Fehre, Fehrbelliner Str. 6, ab 21 Uhr

und hier zum üben:

Eltern

Immer wieder gibt es Höhen und Tiefen mit den lieben Eltern. Die beiden haben es nicht leicht mit mir und ich mache es mir auch nicht leicht mit ihnen. Aber neulich hatte ich doch tatsächlich ein paar ganz entspannte Telefonate mit meinem Papi und das hat mich daran erinnert, dass die beiden mich wirklich lieb haben. Und ist das bei allen Merkwürdigkeiten die wir tun nicht das Wichtigste? Eltern die einen lieben, ist das nicht ein echter Schatz? Verdammt, ich muss Ihnen öfter sagen, wie lieb ich sie habe. Die beiden sind schon cool.

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Das Foto ist das erste mit meiner neuen Kamera und es waren verdammt unangenehme -15 Grad. Autsch! Wir sahen so verdammt unterkühlt aus und kein Glühwein oder tee hat mehr geholfen. Auch der Gas-Pilz nicht unter dem wir saßen.

Mit Mami bin ich nun mal wieder zum Business-Brunch beim Chinesen verabredet. Als ich letzte Woche dort war, waren wir beide gesundheitlich noch zu angeschlagen. Wann haben wir das das letzte Mal gemacht? Bevor vor ein paar Jahren unser Stamm-Chinese geschlossen hat. Das ist definitiv zu lange her. Es braucht Mami-Tochter-Events. Und bei denen gibt es auf jeden Fall auch hin und wieder (wegen des Cholesterin nicht zu oft) Torte.
Und vielleicht sollte ich mit Papi doch mal wieder Alt-Bier trinken gehen... Aber die letzte, nette Kneipe in meiner Heimat hat zugemacht.

Karl Heinz is back!!!!!!!

Vor einigen Jahren habe ich ein Kindchen gehütet, dass eine Krabbelhilfe hatte, also ein Spielzeug, dass dazu beitragen soll, dass das Kind krabbelt. Dieses Kindchen wollte nämlich lieber das Krabbeln auslassen und statt dessen gleich laufen. Mit 9 Monaten stand es schon. Aber gelaufen ist es dann doch erst mit anderthalb Jahren. Leider hatte das Kindchen Angst vor der Krabbelhilfe, die ich so sehr geliebt habe. Also taufte ich sie Karl Heinz und versuchte sie dem Kindchen schmackhaft zu machen. Das hat nichts geholfen, sie wollte halt einfach lieber stehen statt krabbeln.
Zum Abschied bekam ich dann aber von der Mami des Kindes meinen eigenen Karl Heinz. Der braucht aber Batterien, um lustige Geräusche beim hinschmeißen zu machen und die hat mein Papi nun endlich eingebaut. Karl Heinz kann also wieder sprechen und ich habe eine besonders große Freude an seinem "Hui!" Er verbreitet einfach gute Laune. Liegt es daran, dass er einfach total irritiert guckt, dass er diese total schrägen Geräusche macht, so tolle Tools hat (knistern, rasseln, Kopf ausziehbar)? Man weiß es nicht, er ist aber einfach toll und ich mag ihn.

Die Firma heißt übrigens Tiny Love und produziert einen haufen total niedliches Zeug.

http://www.tinylove.com/

Reisen in fremde Welten: Das Kino

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Ich habe das Kino für mich wieder entdeckt.
Als ich letztes Jahr zum ersten Mal alleine ins Kino ging, dachte ich, ich müßte sterben, weil ich mich einsam fühlen müßte. Doch es hat Spaß gemacht. Ich mit einer Popcorntüte für mich alleine, nachmittags im Kino. War es Harry Potter? Ich weiß es nicht mehr, auf jeden Fall war ich sehr stolz.
Aber jetzt ist Rosi, meine Nachbarin, Expraktikantin und Kulturgut-Lieferantin wieder da und ich gehe mit Ihr ins englischsprachige Kino. Etwas anderes geht nach fast zwei Jahren Serien im Original schauen nicht mehr. Vor zwei Wochen gab es Avatar in 3D und OV, ein Glück, was man wahrscheinlich nur in Berlin hat. Handlung: naja, Visualisierung: einen Tick zu Goa, Philosophie: schön. 3D-Animation: Wahnsinn! Ist es nicht schön, was heute alles schon geht?
Gestern waren wir in "The Cabinet of Dr. Parnassus". Tolle Geschichte. Schön englisch, daneben, voll mit Ideen und die Visualierung ist wirklich toll: Monty Python auf digital. Geht das? Ja, der Transfair der Ästhetik hat gut geklappt. Aber traurig hat der Film doch gemacht. Wie merkwürdig ist es, den nun verstorbenen Heath Ledger dort zu sehen. Ein großer Verlust.

Alles wird gut...

Das hätte ich vor vier Jahren nicht gedacht. Und daran habe ich mich erinnert, als ich vorvorgestern mit dem Bus zu meiner lieben Freundin Raffa fuhr, im Schnee, vorbei an der Straße in meiner Heimatstadt, in der ich wohnte, als mein Leben mir mehrfach einen Baseballschläger in die Knie gerammt hatte.
Doch heute ist alles gut. Ich habe tolle Jobs, die mir Spaß machen, ich trage neue Kleidung, die endlich zu mir paßt, besitze Technik, die funktioniert, wohne in einer Wohnung, die ich liebe, in einer Gegend in der ich mich wohl fühle, habe Freundschaften, die mich glücklich machen und kann ab und zu in Urlaub fahren. So ein Glück, nach so viel harter Arbeit, hoffen und bangen, durchhalten, überdenken und neu starten.

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Und als ich dann bei Raffa ankam, lief mir ein Reh über den Weg. Ein gutes Zeichen.