Glotzen Teil 2

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Hach, ich liebe die Kleenen! Edgar und Gustav beim Glotzen ist eigentlich ein besserer Film, als eine Folge von Irgendwas an sich. Und dabei halten sie einem so effizient den Spiegel vor.

Oder wie es Jonathan Harris gestern schrieb: It is unbelievably beautiful too, and when I watch it today I think how it's like looking at myself as a kid in the mirror, how as adults we're all just kids with different screens, and how I never really changed, as no one ever really does.
http://www.number27.org/today.php?d=20100223

Erinnerungen an das Repetitive

Heute schrieb Jonathan Harris über Godfrey Reggio. Wer ist Godfrey Reggio, fragte ich mich. Ach so, der Macher von Koyaanisqatsi ,. Den Film kenne ich noch aus alten Studientagen, als ich noch Spezialistin für tonale Musik des 20. Jahrhunderts war. Da im 20. Jahrhundert nicht viel ernste Musik tonal ist, blieb ich bei Minimal Music hängen und auch dort wählte ich den populärsten und eingängigsten Komponisten als meinen Schwerpunkt: Philip Glass.

Schauen die Kleinen nicht total gebannt? Die Blicke verbreiten in mir weniger Schrecken als Freude. Ich war neulich bei meinen kleinen Sitterkindern Edgar und Gustav und die haben bei Wicky, dem Wikinger auch so süß geglotzt.

Philip Glass hat mich daran erinnert, wie gerne ich repetitive Musik mag und dass ich unbedingt mehr damit arbeiten möchte, weil es uns so fremd ist, in unserer Kultur. Wiederholung schafft nur Struktur und keinen Sinn an sich. Eine witzige These.

Ein Supertag!!!

Heute war ein toller Tag!

Ganz früh heute morgen habe ich mich zur HNO-Ärztin getraut, weil ich nicht recht gesund werde und ich bin nicht schwerhörig, sondern habe nur einen frühen Tubenkartar. Erleichterung.
Danach habe ich mein erstes Seminar von dreien fertig geplant, wie ich es vor hatte. Dann bin ich zu TKMaxx ans andere Ende der Stadt und besitze endlich eine schöne, weiße, kleine Auflaufform. Von dort aus bin ich den Türkenmarkt, um mich für 14 Euro für die ganze Woche mit Gemüse einzudecken. Es gibt Möhren, Limetten, Römersalat, Fenchel, Soja-Sprossen, Frühlingszwiebeln und Chinakohl. Am Ende war ich noch an einem Käsestand und habe mit seit Ewigkeiten mal wieder Karamelkäse geleistet. Am handgemachten Quark kam ich dann auch nicht vorbei. Zu Hause habe ich brav, wie ich es mir vorgenommen habe, an meinem Plan weitergearbeitet mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken und dabei habe ich mal eben mein zweites Seminar durchgeplant. Später saß ich über Word 2007, was am Freitag unterrichtet werden soll. Ich habe mich also durch die Tabellen und den Seriendruck getüfftelt und dabei die "Slogan Maschine" erfunden, ein Spiel, das nächste Woche zum Einsatz kommt.
Zu guter letzt habe ich mich daum gekümmert endlich eine Klaviatur auf mein neues Handy zu bekommen, um mir Melodien vorspielen zu können, die ich dann in mein Moleskin-Notenbuch übertragen kann. Jetzt kann ich endlich unterwegs für mein Soloprojekt arbeiten.
Und zum Abendessen gab es Salat.

Ein wirklich toller, erfolgreicher Tag!
Und alles ging so leicht, so mal eben...

Frohe Fastenzeit: Das rechte Maß finden

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Ich möchte nicht so richtig hardcore Fasten, habe mir aber überlegt, dass es in der Fastenzeit doch auch darum geht, nach all der Völlerei nun wieder das rechte Maß zu finden. Nachdem ich mich für ein Seminar über Führungsstile mit Benediktinischem Ordensregeln beschäftigt habe, läßt mich die Idee von dem Finden des rechten Maßes nicht mehr recht los. Was ein Gegensatz zu unserer hedonistischen Spasskultur oder dem strengen Regiment der Disziplinierung. Und eine spannende Gradwanderung.
So konzentriere ich mich jetzt darauf nur zu Essen, wenn ich Hunger habe und nicht, wenn ich erschöpft oder müde bin. Natürlich gehört dazu auch viel trinken und gesundes Zeug knabbern.

Mode: My Time Is Now!

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Nach einem halben Jahr Sartorialist, Style Rookie und Styleclicker, habe ich endlich wieder einen Stil, der mir gefällt und der zu mir paßt. Nach einer Woche engem Dresscode als Dozentin, habe ich mich am Samstag schön ausgetobt. Der Elbnymphe danke ich auch, denn Sie steht mir immer so schön mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist mir immer wieder eine große Inspiration. Ohne sie hätte ich gar nicht solche lustigen Ideen.

... und ich finde die Schuhe passen!