Being Laptop-Hobo

Es ist so weit, früher als erwartet stelle ich fest: ich bin ein Laptop-Hobo geworden. Naja, eigentlich bin ich Netbook-Hobo und damit nur eine abgespeckte Version des Originals. Macht nichts, ich bin glücklich!!!!!
Überall in Deutschland (und neuerdings auch im Ausland) sind liebe Menschen, mit denen ich beisammen sein kann. Ortsunabhängig arbeiten war immer mein Traum. Nun wurde er endlich war, nach Jahren der Irrungen und Wirrungen. Scheinbar schaffe ich es sogar das Joggen in meinen Reisealltag zu integrieren. Und nun habe ich über 4 Wochen kein Seminar.
Und der Soundtrack im Hintergrund hier im "Beatz und Kekse" ist Clueso: "Frei und doch entspannt". So soll es sein!

Erinnerungen zum Lachen

Gerade durchsuche ich meine Festplatte nach neuen Songs für mein neues Jogging-Tape.
Und was finde ich? "Come With Me" von Puff Daddy und Jimmy Page.


Der Song beginnt mit einem "Aha-yeah". Dieses "Aha-yeah" erinnerte mich plötzlich an eine Ex-Affaire von mir, der ebensolche Lautungen von sich gab. Leider nicht so gut produziert, weil life, wirkte diese animalische Geräuschkulisse mehr als absurd. Zumal der Spannungsbogen seiner Darbietung an schlechten Techno ohne Breaks erinnerte.

ungefähr so:


Nur etwas schneller, aber das Ein- und Ausfaden genau so unprofessionell...
Wie sagte neulich ein guter Freund? Besser gar keinen Sex als schlechten Sex.

Der Künstler und sein Gehirn: Failure is an option, fear is not.

Ich beschäftige mich für ein Seminar und nicht ganz uneigennützig mit dem Gehirn eines Künstlers. nach allem, was ich nun lese, bin ich wohl eine Künstlerin, genauer gesagt ein "Iconoclast" im Sinne von Gegrory Burns

http://www.amazon.de/Iconoclast-Neuroscientist-Reveals-Think-Differently/dp/1...

weil mein Gehirn genauso wenig Abkürzungen nimmt, wie das von wohl recht innovativen Menschen. Noch so einige andere Dinge macht mein Gehirn anders, als das "normaler" Menschen, aber davon vielleicht ein andermal mehr. Alles deutet, sehr zu meiner Freude, darauf hin, dass ich einfach sehr innovativ bin und nicht komplett gaga, also keine Aufmerksamkeitsdefizitstörung habe, wie ein ehemaliger Chef mir diagnostizierte, oder Pillen brauche, wie eine hilflose Therapeutin mir entgegen schrie.

So schaute ich zum Abschalten gestern folgen den Vortrag bei ted.com:

http://www.ted.com/talks/james_cameron_before_avatar_a_curious_boy.html

Und habe folgendes Zitat mitgenommen, dass wunderbar zu Berns und meiner Lebensphilosophie paßt:

Failure is an option, fear is not.

Mode

Ich bin ganz inspiriert von der Arte-Doku über Sonia Rykiel.

http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=3089962.html

Mir gefallen die Entwürfe, weil sie zeitlos sind, sehr weiblich und tragbar scheinen. Die Hochsteckfisuren mit den an der Stirn gebundenen Dutts und darüber eine eine Baskenmütze. Tolle Idee. Und die Grand Dame des Strick an sich ist ja schon eine Erscheinung.
Und zwei Zitate werde ich mir bewahen:
Wenn man Ruhe hat ist man kein Künstler.
und
Ich liebe Männer die etwas zu erzählen haben und die stark sind, weil ich selber sehr stark bin.

Farbentest

http://howaboutorange.blogspot.com/2010/03/quiz-choose-career-using-your-favo...

Na, dann ist doch alles klar, oder?


Best Occupational Category
You're a CREATOR
Keywords

Nonconforming, Impulsive, Expressive, Romantic, Intuitive, Sensitive, and Emotional

These original types place a high value on aesthetic qualities and have a great need for self-expression. They enjoy working independently, being creative, using their imagination, and constantly learning something new. Fields of interest are art, drama, music, and writing or places where they can express, assemble, or implement creative ideas.

CREATOR OCCUPATIONS
Suggested careers are Advertising Executive, Architect, Web Designer, Creative Director, Public Relations, Fine or Commercial Artist, Interior Decorator, Lawyer, Librarian, Musician, Reporter, Art Teacher, Broadcaster, Technical Writer, English Teacher, Architect, Photographer, Medical Illustrator, Corporate Trainer, Author, Editor, Landscape Architect, Exhibit Builder, and Package Designer.

CREATOR WORKPLACES
Consider workplaces where you can create and improve beauty and aesthetic qualities. Unstructured, flexible organizations that allow self-expression work best with your free-spirited nature.

Suggested Creator workplaces are advertising, public relations, and interior decorating firms; artistic studios, theaters and concert halls; institutions that teach crafts, universities, music, and dance schools. Other workplaces to consider are art institutes, museums, libraries, and galleries.

Heute ein Tag mit H: Heiser und Heima

Heute erwachte mit wenig Stimme. Ich habe keine Ahnung, wo ich sie verloren habe, aber ich habe einen Verdacht. Gestern Abend auf meiner ersten Fahrradfahrt nach Monaten, ist sie wohl auf der Schönhauser Alle irgendwo vom Gepäckträger gefallen. Wer sie findet, möge Sie mir zurück bringen, am Besten bis morgen früh, denn dann bin ich wieder Dozentin.
Weil das so ist, werde ich mein Seminar ohne Worte, aber mit folgendem Film beginnen und den Studenten drohen, dass Sie Ihren Leistungsnachweis nicht bekommen, wenn sie so lachen wie der Moderator:

Ob das wohl meine Autorität untergräbt? Es geht um Selbstpromotion. Naja, vielleicht bringt ja jemand die Stimme zurück...
Mein Tag zwischen Arztbesuch und Apotheke endete mit "Heima" dem Film von sigur rós.

Wunder-wunderschön. Ich gebe dem Stylespion recht, es ist Zeit nach Island zu gehen. Was eine tolle Idee auch, nach einer Welttournee dem Heimatland etwas zurück zu geben, indem man an ungewöhnlichen Orten spielt, wo sonst keiner ist (und davon gibt es dort scheinbar genug), um die Musik zurück zu der Natur und den Menschen bringt. Life-Konzerte als Liebeserklärung an ein Land, seine Menschen und die Musik. Als ich das Publikum dort sah, habe ich mich an das Konzert von sigur rós erinnert, bei dem ich vor einigen Jahren war.... Wann war das nur? 2002? 2003? 2004? Es war in der Arena Treptow und als ich mir das unglaublich gemischte Publikum ansah, das so ganz bei der Sache war und voller Hingabe, wie auch ich, der Musik folgte, dachte ich: "Wenn jetzt draußen die Welt untergeht und aus uns eine neue Menschheit entstehen muss, dann bin ich beruhigt und froh dabei zu sein, das wird eine bessere Welt."

Ich muss in das land, wo solche Musik entsteht. Aber erst einmal muss ich gesund werden, also rein mit den Globoli, Halstabletten, Salbeitee (kotz) und Tabletten.

Nina Hagen: Anleitung zum Orgasmus

Ich sehe gerade Arte Tracks und es gibt einen Beitrag über Nina Hagen. Leider ist in dem Mitschnitt oben der Anfang rausgeschnitten. Das ist ja sehr bezeichnend, denn ohne den Kontext kann man Sie immer schön als Provokateuse abtun. Nina Hagen hatte einen sehr guten Grund von "Woman Sex" zu reden und für den weiblichen Orgasmus einzutreten. Dort saßen Männer, die allen Ernstes sagten, sie fänden es überflüssig, wenn Frauen einen Orgasmus haben (oder zumindest konnte man es so verstehen). Sie ist ja nicht nur schrill, sie hat ja oft auch etwas Wichtiges zu sagen.

Ich finde es ganz großartig, was sie dort macht. Hut ab, Frau Hagen.

Kurzdoku über Twilight

Bei Arte habe ich letzte Woche die Doku "Twilighr-Fieber" verpaßt, weil ich keinen Fernseher mehr habe. Nun habe ich mir die Doku online angeschaut.

http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=3075784.html

Frau Prof. Liebrandt schießt mit folgendem Zitat den Vogel ab:
"Wir haben es mit einer Sexualität zu tun, die polymorph pervers, aber nicht strickt genital organisiert ist." Suuuuper!

Ich habe mich vor vielen, vielen Jahren auch mit Vampiren beschäftigt, aber meine Trilogie war "Interview With a Vampire" und nicht diese unterirdische Verfilmung mit Tom Cruise, sondern das Buch von Anne Rice. Und das hatte ich nur gelesen weil ich Sting-Fan war und der Song "Moon Over Boubon Street" von dem Buch inspiriert wurde. http://www.youtube.com/watch?v=aZW3YDmievI

"The Dream Of the Blue Turtles" ist eines der genialsten Alben ever!!! Ich habe es geliebt und liebe es noch heute. Wenn mich ein Album musikalisch geprägt hat, dann das. Und das Sax von Branfort Marsalis. Göttlich!

Doch zurück zum Thema. Im Studium habe ich einmal ein Buch über Nachtgestalten gesehen und nicht gekuaft und den Titel habe ich vergessen. Aber den Inhalte nicht. Es zeigte auf, in welcher Weise Nachtgestalten wie Werwölfe oder Vampire jeweils unterschiedliche Arten von Sexualität verkörpern, denn das Genre war eigentlich der Erotikroman der Jahrhundertwende. Das war damals eine irre Erkenntnis für mich.