Neulich war ich total berührt von einigen Werbungen. Willkommen im Kapitalismus! Das war die neue Nikon-Werbung. Allein schon wegen olle Robbie. Und ich mag die Backing-Musik:
"Du bist in meinem Lieblingslied die Melodie". Ein schönes Kompliment. Du bist in meinem Arsch der Pfurz. Ich ertrage meine eigene Rührseligkeit so schwer. "The magic of home is true, with you". Sniff! Gibt es die große Liebe noch einmal? Wollen wir nicht alle mit unserer Jugendliebe zusammen geblieben sein... Wenn wir überhaupt mit ihr zusammen waren? Und alt werden mir ihr? Sicherheit, Vertrauen, nicht all die Sehnsucht und diese ganzen sinnlos gebrochenen Herzen, Blitz- und Unbeziehungen, Berlin.... Eine wunderbare Schnulze! So 80er.
da ich mit meinen lieben Freunden in der alten heimat gerne am 5.6. zum Konzert auf Schalke gehen möchte, habe ich mal in Chormusik "eingearbeitet". Das hier ist wirklich toll: "Africa" von Toto. Der wirklich coolste Chor ever ist natürlich...
Suuuuuper! Einer der bewegensten Filme, die ich gesehen habe. Scala und die Kolacny Brüder darf man natürlich nicht vergessen. Und die Süßen noch einmal. Niedlich! Wie Menschenmassen zum Chor werden, Flashmob zum Wiedervereinigungsjubiläum. http://www.youtube.com/watch?v=dZH__HAa1I4 Eigentlich eine bewegende Sache, aber ich fühle mich verarscht, abca. Minute 5. WAS MACHT PAULE POTTS DA?????? HABEN WIR DENN KEINE EIGENEN TENÖRE IN LEIPZIG??????? SIND WIR SO ARM, DASS SOLCH EIN EVENT FÜR T-MOBILE GEMACHT WERDEN MUSS?????? ISCH KRISCH KOTZ.
Ok, wenn ich schon einmal dabei bin (und der nahende Frühling rechtfertigt dies) kann ich mir ja gleich mal überlegen, was die heißesten Musikvideos ever waren. Best Video in der Kategorie "Schwitzender Frontman" geht an Caleb Followill von Kings of Leon.
Ich muss immer wieder über mich selber lachen, wie hot ich das finde. Als Ex-Popmusikforscherin mit Schwerpunkt Musikvideoanalyse müsste ich mich in Grund und Boden schämen. Das Video ist höchsten mittelmäßig: Schweiß, Raben, feuchte Träume, Extase und ein paar Todsünden... Nichts Neues und alles schon besser gemacht worden... egal Caleb ist hot. Dank Gema bekommt man Justin Timberlakes "Cry me a River" nur mit spanischem Untertitel. Also bekommt die Gema erst einmal einen Preis in der Kategorie "Lebenswerk" und "Epochen verschlafen". Justin bekommt von mir einen Preis in der Kategorie "Begehrender Blick" Warum Lenny Kravitz einen Preis bekommt weiß nur meine erste Affaire.
Einen Preis in der Kategorie "Hingabe" bekommt Ewan McGregor. http://www.youtube.com/watch?v=s_d3cS8zRbY Dieser Song in dieser Version hat mir einmal wirklich das Leben gerettet. So, und weil ich nun schon bei Hingabe im Dienst der Liebe bin, obwohl es um Sex gehen sollte, verabschiede ich mich an dieser Stelle, wie man es auch in der Web 0.0 beta Version namens Leben tun sollte.
Wie hot bitte, ist Robin Thicke in dem Album? Es kam damals ziemlich zeitgleich mit Justin Timberlakes "Justified" (zumindest in Deutschland, wenn ich mich recht entsinne)heraus. Daraus schließe ich, es war als "Me too"-Projekt konzipiert. Ich habe damals beide Alben probegehört und darf mich heute outen: Ich fand das Thicke-Album wesentlich klarer, brilianter und fetter gemischt und habe es deshalb gekauft. Justin ist heute natürlich einfach mal kult, eine musikalische Institution und wesentlich heißer, aber damals und mit der Single war Thicke einfach einen Zacken schärfer. An all dies habe ich mich gerade erinnert, auch dass ich immer noch träume auch einmal so ein Video mit Fahrrad drehen zu dürfen, es dafür heimlich in meiner Fantasie nachspiele, wenn ich den Song laut auf meinem MP3-Player mitsinge und an all die Tanzversuche vor dem Spiegel denke, die ich in den vielen, vielen jahren, die mich der Song begleitet, performt habe. So fett und groovy war Beethoven noch nie!
Danke Stylespion!!! Der Typ ist auf jeden Fall eine große Inspiration und ein Vorbild. da ich ja nun mein eigene Musik in Angriff nehme, freue ich mich um so mehr über so was wunderschönes und beeindruckendes.
Letzte Woche blieb ich, nach schrecklich stressigen Arbeitswochen, noch ein paar Tage länger bei Mami und Papi. Zufällig brach genau in diesen Tagen der Frühling aus und ich konnte meine liebe Mami überzeugen mit mir den Park, oben am anderen Ende der Straße, zu gehen und eine Weile bei Keksen im Botanischen Garten zu sitzen. Es war sehr schön und wir hatten viel Spass. Ich hoffe, ich werde noch oft das Glück haben, an solch besonderen Tagen, wie es die ersten warmen Sonnenstrahlen nach einen harten Winter sind, in der alten Heimat zu sein.
Nicht, dass ich nicht schöne Tage in letzter zeit gehabt hätte, aber dieser war etwas besonderes.
Er startete mit "Garden State", einem wirklich ganz besonders schönen Film. Seit Jahren ist "Let Go" von Frou Frou festern Bestandteil meiner Jogging-Compilation. Ich weiß nicht, seit wann der Soundtrack dieses Films in meinem Leben ist, aber nun ist es endlich auch der Film. Er handelt eigentlich von einer klassischen Heldenreise, wobei der Held mit der Hilfe einer schönen, junden Frau aus der eigenen Isolation heraus findet und wieder fühlen lernt. Aber die Erzahlweise und -ästhetik ist einfach göttlich. Eine großartige Kamera, der von mir so geliebte Soundtrack, tolle Darsteller und wunderbar skurile Szenen. Einfach ein liebevoll gemachtes Ding. Danke Rosi fürs Ausleihen. Nach einem ziemlich gesunden Mittagessen, in dem es auch um Salat ging, habe ich mich zum Wochenmarkt am Kollwtzplatz aufgemacht. Weniger um Essen zu kaufen, als endlich mal wieder mit den netten Mädels, die dort tolle Sachen anbieten zu quatschen und einen "Katja-Samstag" zu haben, wie ich es nenne. Ich blieb erst bei Ira hängen, die etwa gleichzeitig mit mir angefangen hat den Unibetrieb zu verlassen und sich ganz der Häkelkunst hin zu geben.
http://www.wollgaz.blogspot.com/ Sie hat durchgehalten, ich nicht. Sie ist sehr klug und es ist immer eine große Inspiration mit ihr zu sprechen.
Dann habe mich auf zu Dori gemacht, dem verrücktesten Huhn der Stadt. Sie ist bestimmt eine Figur aus einem Kinderbuch und behält es für sich, denn ihr Herz ist rosa und Ihre Gedanken kunterbunt. http://www.schmusigeraete.de/ Dort habe ich mir endliche eine eigene Krabbe zugelegt. Keine für den Topf, sondern eine zum Kuscheln. Als als dann alle eingepackt haben, habe ich kurz noch das Kindchen vom Nachbarstand gehütet. Tja, die Nanny kann nicht aus Ihrer Haut. Und dann stellte sich heraus, dass ich die Winterjacke, die ich Dori vermacht habe, gleich an die Mami vom Kindchen gegangen ist. Und die wollte sich endlich bedanken und ich durfte mir eine Teeschale aussuchen. Wie wunderbar! Später kam ich mit meine zwei schönen, neuen Dingen nach Hause und Rosi war auf dem Weg zu Ikea. Ich hatte Hunger und bin mitgegangen, nur weil ich Hunger auf Hot Dog hatte. Endlich habe wieder Weit, um durch die halbe Stadt zu fahren, nur wegen einer Wurst mit Zwiebeln, Gürkchen und drei Soßen. Das ist Glück! Dort kauften wir auch Marshmellows und haben damnit später angegrillt. Ganz klein natürlich nur, denn der Grill muss noch sauber gemacht werden und zu kalt war eigentlich auch, aber ein riesen Spass bis spät in die nacht war es doch. Kurz vor dem Uhrenumstellen lag ich dann mit dem Heizkissen im Bett. Seufz! Ich weiß, man würde das all das als normal hinnehmen, wenn es immer so wäre, aber öfter darf es so schöne Tage, ohne Zeitdruck aber dafür mit lieben Menschen, tollen Dingen, schönen Gesprächen und leckerem (wenn auch ungesundem Essen) gerne geben,.
Neulich abends habe ich den den ersten Teil des Zweiteilers im ZDF gesehen und eben gerade den zweiten Teil online. Eine tolle Frau, diese Hope Bridges Adams Lehmann. Der Zweiteiler ist natürlich klassisch ÖR, aber er hat mich doch sehr berührt. Ich lese immer mal wieder in "Iconoclast" von Berns und ich glaube Hope Bridges Adams Lehmann war in einem Höchstmaß iconoclastisch im Berns'schen Sinn. Sie hat das möglich gemacht, von dem Andere sagten es sei nicht möglich. Toll. Ich mag solche Menschen. Menschen, die immer Neues erkunden, die für Ihre Sache und Gedanken mutig einstehen, sie handeln, Widerständen zum Trotz für eine Idee kämpfe und nicht aufgeben. An alle Innovativen und Kreativen da Draußen: Weiter machen! Nicht aufgeben!